Immobilienmakler/in Lebenslauf-Beispiel & Vorlage
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Top ATS-Schlüsselwörter
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- Wohnimmobilien
- Erlaubnis nach § 34c GewO
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- Besichtigungen
- Verkaufsverhandlungen
- Notartermin
- Eigentümerberatung
- onOffice
- FLOWFACT
- ImmoScout24
- Immobilienkaufmann/-frau (IHK)
- Immobilienfachwirt/in (IHK)
- Geldwäschegesetz (GwG)
- Energieausweis
Worauf Personalverantwortliche achten
Maklerunternehmen wollen vor allem wissen, ob Sie Objekte gewinnen und verkaufen können. Nennen Sie deshalb gleich im Profil Ihren Schwerpunkt, etwa Eigentumswohnungen, Häuser, Kapitalanlagen oder Gewerbe, Ihr Gebiet und belastbare Zahlen: vermittelte Objekte pro Jahr, Transaktionsvolumen oder Provisionsumsatz und Vermarktungsdauer. Zeigen Sie auch, wie Sie an Aufträge kommen, zum Beispiel über Empfehlungen, Kooperationen mit Banken und Hausverwaltungen oder eigene Akquise. Fachlich überzeugen Kenntnisse in Wertermittlung, Objektunterlagen, Mietrecht und Kaufvertragsabwicklung. Eine Ausbildung als Immobilienkaufmann oder -kauffrau, eine Fortbildung zum Immobilienfachwirt, ein Studium der Immobilienwirtschaft oder Weiterbildungen zur Bewertung gehören gut sichtbar in den Lebenslauf. Waren Sie selbstständig tätig, nennen Sie auch Ihre Erlaubnis nach § 34c GewO. Sprachen und Ortskenntnis sind in vielen Märkten ein echtes Plus.
Beispiel-Stichpunkte nach Erfahrungsstufe
Einstiegsebene
- Vorbereitung und Durchführung von über 150 Besichtigungen im ersten Jahr, dabei 18 Objekte erfolgreich mitvermittelt
- Überarbeitung von 40 Inseraten mit neuen Fotos und Grundrissen, Anfragen pro Inserat um ein Drittel gesteigert
- Beschaffung und Prüfung von Objektunterlagen wie Grundbuchauszug und Teilungserklärung, alle Notartermine ohne Verzögerung vorbereitet
- Pflege von 1.200 Interessentenkontakten in onOffice, automatische Suchprofile für passende Angebote eingerichtet
Mittlere Ebene
- Vermittlung von 34 Objekten pro Jahr, davon zwei Drittel Eigentumswohnungen, bei einem Transaktionsvolumen von rund 9 Mio. €
- Durchschnittliche Vermarktungsdauer durch realistische Angebotspreise und gebündelte Besichtigungstermine von zwölf auf acht Wochen verkürzt
- Kooperation mit zwei Hausverwaltungen und einer Regionalbank aufgebaut, daraus jährlich zwölf zusätzliche Verkaufsaufträge
- Vermietung von 120 Wohnungen pro Jahr für private Eigentümer, Leerstand zwischen zwei Mietverhältnissen im Schnitt unter vier Wochen
Senior
- Leitung eines Maklerbüros mit sechs Maklerinnen und Maklern, Provisionsumsatz innerhalb von drei Jahren um 35 % gesteigert
- Aufbau des Geschäftsbereichs Kapitalanlage, 45 Mehrfamilienhäuser und Wohnungspakete an private und institutionelle Käufer vermittelt
- Einheitlicher Vermarktungsprozess in onOffice, Zeit vom Auftrag bis zur Veröffentlichung des Inserats auf fünf Tage halbiert
- Einarbeitung und Coaching von neun Nachwuchsmaklerinnen und -maklern, sieben davon nach einem Jahr mit eigenen Verkaufsaufträgen
Häufige Fehler im Lebenslauf
Keine Vermittlungszahlen
Ein Maklerlebenslauf ohne Zahlen lässt die wichtigste Frage offen, nämlich wie erfolgreich Sie verkaufen. Nennen Sie vermittelte Objekte pro Jahr, Transaktionsvolumen oder Provisionsumsatz, durchschnittliche Vermarktungsdauer und das Verhältnis von Verkaufs- zu Angebotspreis. Möchte Ihr Arbeitgeber Umsätze nicht veröffentlicht sehen, arbeiten Sie mit Objektzahlen und Größenordnungen statt mit exakten Beträgen.
Region und Objektart fehlen
Immobilienvermittlung ist lokal. Wer in der Innenstadt Eigentumswohnungen verkauft, hat andere Stärken als jemand, der Mehrfamilienhäuser an Kapitalanleger vermittelt. Schreiben Sie Gebiet, typische Objektarten und Preisspannen in Profil und Stationen. So erkennt ein Unternehmen sofort, ob Sie zu seinem Bestand und seinen Kundinnen und Kunden passen.
Akquise wird verschwiegen
Viele beschreiben nur Besichtigungen und Verkaufsabwicklung. Für Maklerunternehmen ist aber entscheidend, wie neue Verkaufsaufträge entstehen. Nennen Sie Ihre Akquisewege, etwa Empfehlungen, Netzwerk und Kooperationen mit Banken, Hausverwaltungen oder Bauträgern, und die Zahl gewonnener Aufträge pro Jahr. Wer Aufträge selbst gewinnt, ist für ein Maklerbüro deutlich wertvoller.
Fachwissen nicht belegt
Eigentümerinnen, Eigentümer und Kaufinteressierte erwarten fachlich sichere Beratung. Zeigen Sie im Lebenslauf, dass Sie Maklervertrag, Objektunterlagen, Energieausweis, Mietrecht und die Pflichten nach dem Geldwäschegesetz kennen, am besten über Weiterbildungen mit Jahr und Anbieter. Für Makler gilt zudem eine gesetzliche Weiterbildungspflicht, auch für Angestellte, die unmittelbar an der Vermittlung mitwirken; aktuelle Nachweise wirken deshalb doppelt überzeugend.
Werbesprache statt Belegen
„Top-Verkäuferin mit Leidenschaft für Immobilien“ liest man oft, überzeugt aber selten. Belegen Sie Ihre Stärken mit Ergebnissen: Bewertungen zufriedener Kundinnen und Kunden, Anteil der Aufträge aus Empfehlungen, kurze Vermarktungszeiten, erzielte Preise. Ein sachlicher Ton wirkt im Lebenslauf professioneller als Werbesprache, die eher in ein Exposé gehört.
Karriereweg
| Einstieg / 0–2 Jahre | Assistenz, Vermietung oder Juniormakler/in | Besichtigungen, Exposés, Objektunterlagen, Interessentenpflege |
| Immobilienmakler/in / 2–5 Jahre | Eigenes Gebiet und eigene Verkaufsaufträge | Akquise, Bewertung, Verhandlung, Abwicklung bis zum Notartermin |
| Senior oder Spezialisierung / 5–10 Jahre | Schwerpunkt wie Kapitalanlage, Gewerbe oder Neubau | Netzwerk, Bewertungskompetenz, Immobilienfachwirt/in oder Sachverständigenkurs |
| Büroleitung oder Selbstständigkeit / ab 10 Jahren | Team, Standort oder eigenes Maklerunternehmen | Führung, Marketing, Erlaubnis nach § 34c GewO |
Häufig gestellte Fragen
Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Immobilienmakler/in?
Starten Sie mit einem Profil aus Schwerpunkt, Region, Berufsjahren und zwei, drei Kennzahlen. Danach folgen Ihre Stationen, umgekehrt chronologisch, mit Unternehmen, Objektarten und Ergebnissen wie vermittelten Objekten oder Vermarktungsdauer. Anschließend kommen Ausbildung oder Studium, Weiterbildungen etwa zur Wertermittlung, Software wie onOffice oder FLOWFACT, Sprachen und Führerschein. Zwei Seiten genügen, und das Layout sollte so sauber sein wie ein gutes Exposé.
Brauche ich eine Erlaubnis nach § 34c GewO?
Die Erlaubnis benötigt, wer das Maklergewerbe selbst betreibt, also Inhaberinnen und Inhaber eines Maklerbüros und selbstständige Makler. Die Behörde prüft dabei unter anderem Zuverlässigkeit und geordnete Vermögensverhältnisse. Als Angestellte oder Angestellter arbeiten Sie unter der Erlaubnis Ihres Arbeitgebers. Waren Sie selbstständig, gehört die Erlaubnis mit Jahr in den Lebenslauf. Welche Stelle sie erteilt, hängt vom Bundesland ab.
Kann ich als Quereinsteiger Immobilienmakler werden?
Ja, eine bestimmte Ausbildung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, und viele kommen aus Vertrieb, Bank, Versicherung oder Bauwesen. Im Lebenslauf zählen dann übertragbare Erfahrungen: Verkaufserfolge, Kundenberatung, Verhandlungen, Kenntnisse in Finanzierung oder Bau. Zeigen Sie mit Weiterbildungen, etwa einem IHK-Zertifikatslehrgang oder Kursen zur Wertermittlung, dass Sie sich das Fachwissen gezielt aneignen. Ortskenntnis und ein Netzwerk in Ihrer Region sind zusätzliche Argumente.
Sollte ich Provisionsumsätze im Lebenslauf nennen?
Wenn Sie dürfen, ja, denn Umsatz ist im Maklergeschäft die klarste Leistungsgröße. Nennen Sie Zeitraum und Bezug, etwa Provisionsumsatz pro Jahr oder Transaktionsvolumen. Manche Arbeitgeber betrachten solche Zahlen als vertraulich; dann helfen Objektzahlen, Preisspannen und Vermarktungsdauer. Übertreiben Sie nicht, denn Angaben lassen sich im Gespräch leicht überprüfen, und die Zahlen im Lebenslauf sollten zu Ihrem Arbeitszeugnis passen.
Welche Weiterbildungen lohnen sich für Immobilienmakler?
Gefragt sind Abschlüsse wie Immobilienkaufmann oder -kauffrau (IHK) und Immobilienfachwirt (IHK), Kurse zur Wertermittlung bis hin zur Sachverständigenqualifikation sowie Seminare zu Mietrecht, Wohnungseigentumsrecht, Energieausweis und Geldwäschegesetz. Für Makler gilt außerdem eine gesetzliche Weiterbildungspflicht; führen Sie Ihre Nachweise mit Jahr und Anbieter auf. Kurse zu Fotografie oder Social Media ergänzen das Profil, wenn Sie Objekte selbst vermarkten.
Lebenslauftext
Berufliches Profil
Immobilienmaklerin mit über sechs Jahren Erfahrung im Verkauf von Wohnimmobilien in Ulm, Neu-Ulm und dem Alb-Donau-Kreis. Vermittelt jährlich 25 bis 30 Objekte vom Apartment bis zum Einfamilienhaus und begleitet Eigentümerinnen und Eigentümer von der Bewertung über Exposé, Besichtigungen und Verhandlung bis zum Notartermin. Bachelor in Immobilienwirtschaft, fundierte Kenntnisse in der Marktwertermittlung, Vermarktung mit onOffice und den großen Immobilienportalen; Beratung auf Deutsch, Türkisch und Englisch.
Berufserfahrung
Immobilienmaklerin, Wohnimmobilien — Haug & Reutter Immobilien GmbH
• Vermittlung von 168 Wohnimmobilien seit 2020 mit einem Transaktionsvolumen von rund 74 Mio. € bei einem durchschnittlichen Kaufpreis von 440.000 €
• Akquise von jährlich rund 30 Verkaufsaufträgen, mehr als die Hälfte über Empfehlungen und Bestandskontakte; Kundenbewertungen im Schnitt 4,9 von 5
• Marktwertermittlung im Vergleichs- und Ertragswertverfahren und Preisstrategie: Verkaufspreise im Mittel bei 98 % des Angebotspreises, Vermarktungsdauer durchschnittlich sieben Wochen
• Erstellung von Exposés mit Grundrissen, Energieausweisdaten und Drohnenaufnahmen; Vermarktung über onOffice, ImmoScout24 und Immowelt
• Koordination des gesamten Ablaufs von der Besichtigung über Finanzierungsnachweis und Objektunterlagen bis zu Notartermin und Übergabe
Praktikantin im Praxissemester, Vermietung und Verkauf — Hausverwaltung Gerstenmaier GmbH
• Unterstützung bei der Vermietung von 40 Wohnungen mit Exposés, Besichtigungen, Bonitätsprüfung und Vorbereitung der Mietverträge
• Mitarbeit bei Eigentümerversammlungen und Protokollführung für zwölf Wohnungseigentümergemeinschaften
• Aufbereitung von Vergleichsdaten aus dem Grundstücksmarktbericht für zwei Verkaufsobjekte
Ausbildung
Bachelor of Science — Immobilienwirtschaft — Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU)
Schwerpunkte Immobilienbewertung und Immobilienmarketing; Bachelorarbeit zur Preisentwicklung von Eigentumswohnungen in der Region Ulm/Neu-Ulm (Note 1,6).
Kenntnisse
Verkauf von Wohnimmobilien
Marktwertermittlung (Vergleichs-, Ertrags- und Sachwertverfahren)
Verhandlungsführung mit Eigentümern und Kaufinteressenten
onOffice (CRM und Portalschnittstellen)
Exposé-Erstellung und Portalvermarktung (ImmoScout24, Immowelt)
Objektunterlagen: Grundbuch, Teilungserklärung, Energieausweis
Akquise und Empfehlungsmarketing